Kommissionierung

Kommissionierung organisieren: So reduzieren Sie Fehler im Ablauf

Kurzantwort

Eine zuverlässige Kommissionierung braucht eindeutige Artikel, klare Aufträge, eine nachvollziehbare Reihenfolge und eine definierte Kontrolle vor der Übergabe.

Was Kommissionierung konkret bedeutet

Bei der Kommissionierung werden Artikel nach einem Auftrag zusammengestellt. Das kann eine einzelne Bestellung, eine Filialbelieferung, ein Aktionspaket oder eine interne Bereitstellung sein. Ziel ist immer eine vollständige und eindeutig zuordenbare Zusammenstellung.

Die häufigsten Fehlerquellen

Fehler entstehen häufig durch ähnliche Artikel, unklare Bezeichnungen, wechselnde Verpackungseinheiten oder fehlende Kontrollschritte. Auch Aufträge, die mündlich oder unvollständig übergeben werden, erhöhen den Abstimmungsaufwand.

Ein klarer Ablauf in fünf Schritten

Bewährt ist eine Reihenfolge aus Auftrag prüfen, Artikel identifizieren, Mengen entnehmen, Zusammenstellung kontrollieren und Übergabe dokumentieren. Der genaue Ablauf kann an Sortiment und Auftragsvolumen angepasst werden.

Artikelstammdaten als Grundlage

Artikelnummer, Bezeichnung, Variante, Einheit und Verpackungsgröße sollten konsistent gepflegt sein. Je eindeutiger diese Informationen sind, desto sicherer können Aufträge bearbeitet und Rückfragen vermieden werden.

Kommissionierung auslagern

Wenn Aufträge regelmäßig bearbeitet werden müssen, kann ein externer Partner Kapazität schaffen. Vor einer Zusammenarbeit sollten Schnittstellen, Übergabeformat, Kontrollumfang und Ansprechpartner konkret besprochen werden.

Häufige Fragen

Was Unternehmen dazu wissen möchten

Was ist der Unterschied zwischen Lagerung und Kommissionierung?

Lagerung beschreibt die Aufbewahrung und Bestandsorganisation. Kommissionierung ist das Zusammenstellen konkreter Aufträge.

Wie lassen sich Kommissionierfehler vermeiden?

Durch eindeutige Artikelstammdaten, klare Aufträge, feste Abläufe und einen Kontrollschritt vor der Übergabe.

Ist Kommissionierung auch für kleine Mengen möglich?

Das hängt vom Prozess und vom Partner ab. Im Erstgespräch sollten Mengen und Frequenzen offen besprochen werden.